?
 
Titelbild
 
 
  Suche   

 
   
 
Startseite / Artikel Aktuell Detailansicht
 

Bartoszewski: Der Steinbach können wir nicht trauen

 

"Wenn jemand behauptet, daß er nicht weiß, warum die Polen sich für das Verhalten von Frau Steinbach interessieren, dann stellt er sich blöd. Diese Frau hat den Revisionismus zu ihrem Beruf gemacht", sagt Wladyslaw Bartoszewski dem "Dziennik".

Mit der ihm eigenen Zungenfertigkeit antwortet der Berater des Premiers für internationale Angelegenheiten auf die veröffentlichte Meinung des deutschen Historikers Arnulf Baring, daß er "noch niemals eine verständige Antwort auf die Frage nach den wirklichen Vorwürfen, welche die Polen der Steinbach machen, gehört habe".

- "Wenn sich jemand blöd stellt, kann ich dem nicht abhelfen" sagt Bartoszewski. - "Das ist so, als wenn jemand sagen würde: Ich habe noch niemals davon gehört, warum die Polen meinen, daß sich "Radio Maryja" antisemitisch äußert. Nun warum?! Frau Steinbach stimmt im Bundestag gegen die Ratifizierung des Vertrages mit Polen, spricht sich gegen die Aufnahme Polens in die NATO und EU aus. Und wir sollen ihre Person als tauglich für die Realisierung von geschichtsträchtigen Museumskonzeptionen anerkennen, welche u.a. auch unser Land betreffen?"

- "Warum soll ich mich fähig zur Führung eines Chores in der Oper betrachten, wenn ich nicht singe?! Frau Steinbach hat das Gefühl verloren um zu sagen, wer sie ist. Im Alter von 45 Jahren hat sie sich erstmals dafür interessiert, wo sie geboren wurde. Das darf sie. Aber wir brauchen ihr nicht zu trauen. Nicht wir sprechen ihr eine außergewöhnliche Rolle zu. In Deutschland leben 42 Millionen Frauen, aber sie ist eine der wenigen, welche in der Führungsriege einer großen politischen Partei ist. Sie gehört also zu den Frauen, welche die Deutschen mit besonderem Vertrauen bedenken. Wenn es so ist, und die Deutschen unsere Verbündeten in der NATO und EU sind, so zum Teufel noch einmal können wir uns doch dafür interessieren, wie sich diese Person verhält. Wozu hier den Blöden spielen?"

"Wir z.B. erheben keine Vorwürfe gegenüber dem Herrn Präsidenten Köhler, welcher in Skierbieszow bei Zamosc geboren wurde, im Hause von durch das Hitlerverbrechen ausgesiedelten Leuten. Umgekehrt, wir achten ihn. Aber er macht auch den Revisionismus nicht zu seinem Beruf, Frau Steinbach jedoch tut es". sagte Bartoszewski.

 

Aus dem in Warschau erscheinenden "Dziennik" des Axel Springer Verlages vom 3. 3. 2009

Kommentare zu diesem Artikel - Komentarze do artykułu



Anzeige: 1 - 1 von 1.

Alfred Walter
Freitag, 20-03-09 10:11

Bartoszewski sollte als Hetzer abgelöst werden.
Er ist kein Versöhner.
Polen fürchtet die Wahrheit über seine Verbrechen vor und nach
dem Zweiten Weltkrieg.
Ich habe das Paradies der Polen als 13-Jähriger Zwangsarbeiter
nach 1945 in Posen erlebt.

Kommentar schreiben - napisać komentarz



Vorname
Nachname
E-Mail *
Nachricht *
Antwort
Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
CAPTCHA Bild zum Spamschutz
 

Kommentare



 
redakcja@silesia-schlesien.com | redaktion@silesia-schlesien.com | Impressum
© copyright 2004-2005 by silesia-schlesien.com

Besuchen Sie auch:
[Weinfässer als Regentonnen, Springbrunnen und Gartendekorationen]