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Dr. Robert L. Brock - Prof. Finkenstein, D. Ganzfried und Dr. B. Musial über Deutschland

 

In Eine Nation auf dem Prüfstand (1988), einer Gemeinschaftsarbeit mit Dr. Ruth Bettina Birn, Chefhistorikerin der Abteilung zur Erforschung von Kriegsverbrechen der kanadischen Regierung, hat der US-jüdische Politikwissenschaftler Prof. Dr. Norman Finkelstein in aller Schärfe gegen die antideutschen Kollektivschuld-Vorwürfe von Daniel Goldhagen ("Hitler willige Vollstrecker") Stellung genommen. Angeprangert wird in dem Buch z. B. Goldhagens manipulativer Umgang mit Dokumenten; etwa sein Herausklauben nur belastender Zitatfetzen aus Justizakten ohne Aufklärung über Entlastendes und den Ausgang der Verfahren. Das Goldhagen-Buch und den Ausgang der Verfahren. Das Goldhagen-Buch se "im Stil schlechter Geschichtsromane" verfasst, heißt es bei Finkelstein/Birn, es werfe ein "Netz von Phantasien" aus. Der jüdische US-Historiker Prof. Dr. Arno J. Mayer bewertet "Eine Nation auf dem Prüfstand" als "wohldurchdachte und vernichtende Beratung über die Gefahren der Pseudowissenschaft". 2001 machte Finkelsteins Werk "Die Holocaust-Industrie" Furore. Hier erhebt der Verfasser, dessen Eltern in Hitler-KZs leiden mussten, den Vorwurf, zionistische Organisationen wie der Jüdische Weltkongress würden die deutschen um Milliardensummen an so genannter Wiedergutmachung "erpressen", von denen nur ein Bruchteil wirklich Opfern des Holocaust zugute komme.
   Finkelstein klagt an: "Die Holocaust-Industrie instrumentalisiert den Völkermord an den Juden und beutet das Leid der Opfer aus. Immer neue Entschädigungsforderungen werden gestellt, von denen die Opfer aber kaum Nutzen haben... Jüdische Verbände nutzen ihre moralische Macht zu politischen Erpressungsmanövern aus. Das Gedenken an den Holocaust hat sich losgelöst von dem tatsächlichen Verbrechen und dient als Druckmittel - um Israels Politik gegen jede Kritik zu immunisieren, um die Defizite der USA in der eigenen Menschenrechtspolitik zu verschleiern, um das >Schoah Business< am Laufen zu halten. Die würde und Rechte der Opfer bleiben auf der Strecke." Entstanden sei "ein einziger Wucherbetrieb auf dem moralischen Stand eines Monte-Carlo-Kasinos". Dagegen sollten sich die Deutschen mit mehr Selbstbewusstsein zur Wehr setzen, meint Prof. Finkelstein, der seine These in "Die Finkelstein-Debatte" (erschienen Ende 2001) bekräftigte.
   Dem 1958 in Israel geborenen und in der Schweiz lebenden jüdischen Schriftsteller Daniel Ganzfried ist das Auffliegen eines der abgefeimtesten literarischen Betrugsmanöver alle Zeiten zu verdanken: Ihm gelang der Nachweis, dass die mit schaurigen antideutschen Tiraden versetzten "KZ-Erinnerungen" mit dem Titel "Bruchstücke" aus der Feder eines Juden namens "Binjamin Wilkomirski" nichts als Phantasieprodukte des Schweizers Bruno Dösekker sind, der weder jüdisch ist noch je im KZ saß. "Bruchstücke" war 1955 im "Jüdischen Verlag" (Suhrkamp, Frankfurt/Main) erschienen, von Literaten wie Goldhagen bejubelt, in der Weltpresse, besonders aber von deutschen Medien, groß herausgestellt, sogar verfilmt und mit internationalen Preisen überschüttet worden. Erst im Oktober 1999, mehr als ein Jahr nach den Enthüllungen, verschwand das Schwindelbuch vom Markt und hatte "Wilkomirski"-Dösekker als Kronzeuge der Anklage gegen Deutschland ausgedient. Ganzfried erhebt die Forderung, Menschen, die sich fälschlich als Holocaust-Opfer ausgeben und daraus Kapital schlagen ("Wilkomirski" ist wahrlich kein Einzelfall) strafrechtlich zu belangen; Gewinne, die mit solchen Betrügereien erzielt würden, seien an wohltätige Organisationen abzugeben. 2002 veröffentlicht Daniel Ganzfried sein Buch zum Skandal: ...alias Wilkomirski. Die Holocaust-Travestie.
   Der zur Zeit der kommunistischen Herrschaft in Polen als junger Dissident nach Deutschland emigrierte Historiker Dr. Bogdan Musial hatte 1999 großen Anteil daran, dass die Wanderausstellung "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht" (Reemtsma) aus dem Verkehr gezogen wurde. Ihm war der Nachweis gelungen, dass Bilder zu Anklage angeblicher Massenverbrechen der Wehrmacht in der Schau präsentiert wurden, die in Wahrheit Opfer bolschewistischer Massaker zeigen. 2000 kam Musials Buch "Konterrevolutionäre Elemente sind zu erschießen". Die Brutalisierung des deutsch-sowjetischen Krieges im Sommer 1941 heraus. Hier wird der Nachweis geführt, dass das bolschewistische Regime sofort nach Ausbruch des Krieges zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion wieder einmal bestialische Untaten verübte. So stieß die vorrückende Wehrmacht vielfach auf Abertausende ukrainische, weißrussische, baltische, polnische usw. Genickschusstote , die unmittelbar zuvor dem Sowjetischen Geheimdienst zum Opfer gefallen waren. Mancherorts trafen die deutschen Soldaten gerade noch rechtzeitig ein und verhinderten die Blutbäder. Gemäß Musials Recherchen ist es unhaltbar, die Wehrmacht mit Judenpogromen zu belasten, welche gleich nach Beginn des Feldzuges gegen di UdSSR in eroberten Gebieten verübt wurden. Bei den Tätern handelte es sich vielmehr um Einheimische, die sich an den Juden als vermeintlich Kollektivschuldigen am roten Terror rächen wollten und entsetzlich viele jüdische Menschen totschlugen. Von einzelnen Exzesstätern aus den eigenen Reihen abgesehen, habe sich, schreibt Musial, "die Wehrmacht bemüht, in den unter ihrer Kontrolle stehenden Gebiete Pogrome zu verhindern".



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