?
 
Titelbild
 
 
  Suche   

 
   
 
Startseite / Artikel Aktuell Detailansicht
 

Einige polnische Pressestimmen

 

Polnische Immigranten in Großbritannien erschleichen Kindergeld. Nicht, weil sie keinen Anspruch darauf hätten, sondern weil sie es doppelt beziehen – einmal in Polen und das zweite Mal auf der Insel – berichtet die BBC. Die Journalisten des 5. Programmes vom Radio BBC haben eigene Untersuchungen durchgeführt. Aus ihnen geht hervor, daß ein Drittel bis zur Hälfte der Anträge aus sechs Woiwodschaften in betrügerischer Absicht gestellt worden ist. Die Antragsteller in England, welche schon in Polen Kindergeld beziehen, gehen davon aus, daß eine Überprüfung unmöglich ist.
   Polnische Beamte betätigen, daß die Verifizierung der in Großbritannien gestellten  Anträge mühsam und zeitraubend ist. Noch vor zwei Jahren wandten sich die britischen Ämter in gerade zwei Fällen an das polnische Amt in Danzig.  So sind es aber jetzt, seit Januar, schon über 1500 Anfragen um Überprüfung. Vor zwei Jahren hat das danziger Amt einen Mitarbeiter für diese Fälle, jetzt sind  schon neun Beamte für die Überprüfung zuständig.
Die polnische Beamtin des danziger Amtes, Agnieszka Zabłocka, - so BBC - bestätigt, daß  Betrugsabsichten vorherrschen.
--------------------------------
   Das Dorschfangverbot bis Ende 2007 in der östlichen Ostsee wurde durch die Europäische Kommission am 9. Juli 2007 verhängt. Es trat am 16. September in Kraft, nachdem die dreimonatige Schutzfrist für diese Fische abgelaufen war.
Der Grund für dieses Verbot lag in den Ergebnissen einer, durch Inspektoren der EU Anfang des Jahres durchgeführten Kontrolle einiger polnischer Häfen wie auch eines Teiles der Fischkutter. Aus dieser Kontrolle ging hervor, daß polnische Fischer schon damals die erlaubte Fangquote dreifach überschritten hatten.
   Die Überschreitung des Fangverbotes wurde heute auf zwei Kuttern aus dem Ort Chłopy in Westpommern festgestellt. Die Kontrolle der Kutter in den Fanggewässern wurde durch einen polnischen Inspektor in Begleitung von EU-Vertretern durchgeführt.
   Gościniak berichtet, daß der größere Teil der Fischerkutter zum verbotenen Fang der Dorsche ausgelaufen ist. - Die Fischer übertreten dieses Verbot, da sie keinen anderen Ausweg haben. Sie müssen von etwas leben. Alle gefangenen Fische werden in den Schiffsbüchern aufgelistet – sagt Gościniak.
Für die Übertretung des Fischfangverbotes kann, in Übereinstimmung mit den Vorschriften über die Höhe einer Strafe, eine Geldbuße von 2 bis 20 Tausend Złoty erhoben werden.
----------------------------
Die Kommission zur Erhebung jüdischer Ansprüche auf Entschädigung gegenüber Deutschland „Claims Conference" hält auf ihren Bankkonten gigantische Summen. Das Geld gehört den Überlebenden des Holocaust. Die israelische Tageszeitung "Jedijot Achronot" schrieb, daß ein Rapport für das israelische Ministerium für Rentnerfragen Unregelmäßigkeiten beweist. Die buchhalterischen Feststellungen der  Rapportersteller zeigen auf, daß die Neu Yorker Organisation bewegliche Aktiva im Werte von wenigstens einer Milliarde Dollar hat. Dazu kommen zahlreiche in der ganzen Welt verstreute Grundbesitze, deren Wert schwierig abschätzbar ist.
   Auf ihren Netzseiten schreibt  Claims Conference, daß ihre Aufgabe die Absicherung der Entschädigungen für Holocaustopfer ist. Derweil ist die materielle Situation eines Großteils der 250.000 israelischer Überlebenden dramatisch. Man schätzt, daß ungefähr 80.000 von ihnen unter der Armutsgrenze lebt. Sie haben kein Geld für Medikamente, Kleidung, Fernseh- und Radioabonnement und in Grenzfällen auch für Nahrungsmittel. - Nach den Schätzungen von "Jedijot Achronot" würden 10% der durch Claims Conference gehamsterten Gelder diese Probleme ein für alle mal lösen.
   Derweil, meinten die Verfasser des Rapports, ist die Organisation nicht daran interessiert, den Menschen zu helfen, in deren Namen sie das Geld und Grundbesitze, welche vor dem Krieg den Juden gehörten, von der deutschen Regierung erhalten hat. Die nach Israel überwiesenen Summen sind nicht groß.  Auffällig groß dagegen sind die sogenannten Betriebskosten Claims Conference. Beispielsweise sollten dies im Jahr 2004 fast 27 Millionen Dollar betragen haben. Der die Organisation leitende Gideon Taylor verdient 50.000 Dollar monatlich.
 -------------------------------
Ein Teil der großen und mittleren deutschen Firmen, welche in den vorangegangenen Jahren ihre Aktivitäten ganz oder teilweise nach Polen und Rumänien verlegt haben, begrenzen diese jetzt und ziehen sich aus den beiden Ländern schnell zurück – berichtet die Wochenzeitung "Sunday Times".
   „Seinerzeits sah es so aus, daß die nach Zentral- und Osteuropa strebenden Firmen eigentlich nichts als Erfolge und Gewinne erwarten. Jetzt sind wir Zeugen einer Abkehr von der Zusammenarbeit, Enttäuschung über niedrige (Produktions-) Qualität, Unloyalität der Mitarbeiter und Kriminalität“ - schreibt Michael Woodhead.
   „Wir dachten, daß wir (dank der Expansion) Personalkosten einsparen und mit niedrigeren bürokratischen Hürden arbeiten werden. Wenn man jedoch weder polnisch sprechen noch lesen kann, ist man in einer sehr ungünstigen Ausgangslage und kann leicht über den Tisch gezogen werden“ - sagt Willi Suss, Generaldirektor der Firma Data Systems.
Nach 4 Jahren zieht Data Systems zurück nach Deutschland. „Unsere Personalkosten stiegen im Laufe eines Jahres um 20-30%. Die Mitarbeiter verließen unsere Firma für 50 €  höheren Verdienst an anderer Stelle“ - ergänzt Suss und beklagt sich, daß die Mitarbeiter dabei nicht einmal die vorgeschriebenen Kündigungsfristen eingehalten hätten. Es kam sogar zum Diebstahl von Dienstwagen.
   Steffen Kinkel vom Frauenhofer Institut meint, daß die Hauptursachen für die Abkehr eine niedrige Produktqualität, nicht termingerechte Lieferungen, schnell steigende Kosten und der unelastische – anders als vom deutschen Arbeitsgeber erwartete – Arbeitsmatkt ist. (Quelle:  INTERIA.PL / PAP)



Kommentare zu diesem Artikel - Komentarze do artykułu



Keine Einträge
Keine Einträge im Gästebuch gefunden.

Kommentar schreiben - napisać komentarz



Vorname
Nachname
E-Mail
Nachricht *
Antwort
Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
CAPTCHA Bild zum Spamschutz
 

 
redakcja@silesia-schlesien.com | redaktion@silesia-schlesien.com | Impressum
© copyright 2004-2005 by silesia-schlesien.com

Besuchen Sie auch:
[Weinfässer als Regentonnen, Springbrunnen und Gartendekorationen]