Polnische Medien informieren
Deutsche Vertriebene werden von Polen nichts bekommen
Vertriebene aus Polen sollen leer ausgehen. Eine neue deutsch-polnische Konfrontation auf politischer Ebene scheint unabwendbar, denn es gibt die ersten Kommentare Verantwortlicher zum neuen polnischen Vermögensgesetz dessen Verabschiedung für den kommenden Herbst geplant ist. Erst letzte Woche hatte Premier Donald Tusk in Jerusalem verkündet, dass dieses neue Gesetz für alle Bürger des Vorkriegspolens, also egal ob jüdisch, deutsch oder ukrainisch gelten werde, die ihre Habe durch kommunistische Machenschafften verloreren hatten, doch selbst davon ist jetzt nicht mehr die Rede. Der polnische Vize- Finanzminister Hubert Łaszkiewicz, der das Reprivatisierungsgesetz vorbereitet, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur PAP dass die Anerkennung der Nachkriegserlasse bis heute verpflichte den Feinden des polnischen Volkes in "Schranken" zu verweisen und hiermit sind natürlich in erster Linie die Deutschen gemeint. "Es wird keinerlei Entschädigung für Deutsche geben die, auf welchem Wege auch immer, ihr Vermögen an Polen verlorenen haben, denn nach den Nachkriegserlassen sind sie weiterhin Feinde Polens" - sagte wörtlich Minister Łaszkiewicz. Der ehemalige polnische Aussenminister Adam Rotfeld gibt zu, dass sich niemand in Deutschland über dieses polnische Entschädigungsgesetz wundern müsse, denn selbst Ex- Bundeskanzler Schröder habe am 1.8.2004 bereits gesagt, dass Deutschland sich nicht für die verlorene Habe seiner Bürger einsetzen werde und dies sei Maßstab dafür, wie wenig Anspruch beispielsweise den Vertriebenen auf polnische Immobilien zustehe. Der Pressesprecher der Deutschen Botschaft in Warschau John Reyels lehnte auf Anfrage jeglichen Kommentar zu diesem Thema ab und verwies auf ein noch nicht fertiges Gesetz in Polen.
Präsident Kaczynski soll auf "Amtsfähigkeit" untersucht werden
Kaczynski wird auf Gesundheitszustand untersuchtGerüchte gibt es schon lange dass der polnische Präsident ein gesundheitliches Probleme habe, was sich vor allen Dingen durch seine nicht seltene Schläfrigkeit bei offiziellen Anlässen und einen teilweise unsicheren Gang, der an das Schwanken eines Betrunkenen erinnerte, zeigen solle. Seit über einem Jahr fordert deshalb schon der Abgeordnete Janusz Palikot von der Regierungspartei PO dass der Präsident in seiner Funktion sich den Ärzten zu stellen habe und diese Untersuchungsergebnisse veröffentlicht werden müssen, da es nicht angehen könne dass ein Präsident eines Landes die Alzheimer Krankheit habe, geisteskrank sei, oder gar dem Alkohol verfallen wäre. Er gab als Beispiel die USA an, wo jeder neue Präsident vor seinem Amtsantritt sich umfassenden medizinischen Untersuchungen unterziehen müsse. Palikot sagte erst vor wenigen Tagen im Radio RMF, dass er sich um den Gesundheitszustand von Lech Kaczyński ängstige. "Die Ermüdung in seinem Gesicht, das sehr undeutliche Artikulieren seiner Äusserungen und das zeitweilige Wanken" - beschreibt der Abgeordnete die etwaigen Krankheistsymthome des Präsidenten und forderte eine Veröffentlichung ärztlicher Befunde über den Gesundheitszustand Kaczynskis. Die Opposition im Sejm, bzw die Partei "PIS" unter der Führung des Präsidentenbruders Jaroslaw bezeichnet die Forderung Palikots als eine "Unglaubliche Hetzjagd" auf ein Staatsoberhaupt, doch fast zeitgleich resignierte der Präsident und liess durch seine Kanzlei mitteilen, dass er alsbald sich den Ärzten stellen werde, meldete am Sonntag die Tageszeitung "Dziennik".
Nicht alle Polen werden den Irak verlassen
Polen zieht aus dem Irak ab. Zum 31. Oktober diesen Jahres sollen eigentlich laut der Regierung in Warschau alle polnischen Truppen den Irak verlassen haben, doch dem wird nicht so sein, denn einige werden im Rahmen einer Nato Mission zu Ausbildungszwecken im Irak verbleiben. "Sicherlich werden nicht mehr als einige Dutzend unserer Soldaten in diesem Land die Stellung halten, es soll mehr eine sinnbildliche Präsenz Polens dann noch vor Ort sein" - sagte ein Sprecher des polnischen Verteidigungsministerium (MON). Auch der Leiter des Operationskommandos "Irak" Dariusz Kacperczyk will noch keine genauen Zahlen der nach dem 31.10 zurückbleibenden Militärs machen und spricht von einer vorab zu erstellenden Analyse. Der überwiegende Teil der 900 sich im Irak derzeit stationierten polnischen Soldaten wird ebenfalls nicht nach Hause geschickt, sondern gleich in die Nachbarschaft nach Afghanistan verlegt, wo diese Einheiten ebenfalls der Nato unterstellt werden soll. Polen war eines von fünf Ländern die in 2003 den USA geholfen haben das Regime Saddam Hussains zu stürzen, hierbei waren es sogar polnische Spezialeinheiten die als erste den Präsidentenpalast in Bagdad besetzten. Im Wahlkampf 2007 hatte der jetzige polnische Regierungschef Donald Tusk versprochen alle Kräfte aus dem Irak in 2008 abziehen zu wollen. Über 70 % der Polen hatten zuletzt die Präsenz polnischer Truppen im Irak nicht mehr unterstützt, da man erkannt hatte dass dieser Krieg nur den USA diente und keinem anderen Land die erhofften wirtschaftlichen Vorteile gebracht hatte.
"Juden und Deutsche stehen um polnische Liegenschaften an"
Vermögensgesetz Polen"Alsbald werden Deutsche den polnischen Landwirten ihr Vermögen wegnehmen, und die Juden holen sich den ganzen Rest. In Łódź (Lodsch) befinden sich schon die gierigen Anwälte von "Jewish Claims Conference" und deutsche Immobilienmakler fertigen bereits Exposées von unzähligen Liegenschaften in Masuren und Schlesien" - warnte im polnischen Nachrichtensender TVN24 der ehemalige Vize- Kultusminister Mirosław Orzechowski von der Liga polnischer Familien (LPR). "Wenn wir die Frage der Ansprüche von Juden und Deutschen nicht alsbald klären, wird uns eine Welle von Klagen ertränken" - meinte zu diesem Thema etwas sachlicher der Abgeordnete Jakub Szulc von der regierenden Bürgerplattform (PO) von Donald Tusk. Die heisse Fernseh- Diskussion galt dem Besuch des polnischen Premiers Donald Tusk in Israel, der den Juden eine Rückgabe- oder Entschädigung für verlorenes Vermögen zugesagt hatte und wurde Live von Millionen TV Zuschauern, teils sehr mißtrauisch, beobachtet. "Tusk sollte am besten Polen garnicht verlassen, dann hätte er Gelegenheit festzustellen wieviel Wiedergutmachung an Ort und Stelle bisher geleistet wurde. Gerade einmal 200 Euro Rente bekommen nämlich diejenigen Polen die im Osten ihr gesamtes Vermögen verlorene haben und hier ist von Reprivatisierung überhaupt nicht einmal die Rede" - schimpfte Orzechowski weiter.
Schengen: Sachsens Innenminister kritisiert Polens Grenzschutz
Schengen Diebe greifen Deutschland anDie durch das Berliner Innenministerium verhängte Nachrichtensperre für den Arbeitsereich der Bundespolizei an den Grenzen zu Polen und Tschechien hat Wirkung gezeigt, denn kaum einer der nicht bereits direkt- Opfer der neuen Schengen- Freiheit wurde wähnt diese freizügige Öffnung nach Osten noch als anhaltende Gefahr, und es gibt niemanden in Berlin der es wagen würde irgendwelche Statistiken zur gewachsenen, grenzüberschreitenden Kriminalität ohne Einverständnis des deutschen Innenministers Schäuble zu veröffentlichen und niemand macht sich die Mühe 1 + 1 aus den Polizeiberichten der Regionalpresse zwischen Lübeck und Aachen zusammenzuzählen um die Bürger vor Gefahren zu warnen. So kommt es dass man sich nur bei einem persönlichen Besuch der Brennpunkte an den Grenzen nach Osten, ein klares Bild der tatsächlichen Verhältnisse um die alarmierend gestiegene Kriminalität seit dem Schengenbeitritt Polens und Tschechiens am 21. Dezember letzten Jahres machen kann, denn hier findet man den Beweis dass Deutsche wieder einmal Opfer einer übereilten Prestige- Entscheidung ehrgeiziger Politiker sind. Polnische Journalisten besuchten einige der Schengen- geschädigten Städte wie Ebersbach, Görlitz und Zittau an der Grenze zu Polen und Tschechien und sprachen mit Bürgern und Behörden.
Kaczynski sucht Schuldigen für neue Merkel Attacke
Kaczynski sucht OpferlammErst in der vergangenen Woche hatte Polens Präsident Lech Kaczyński noch im Fernsehen einen neuen schweren verbalen Angriff gegen Deutschland gestartet, wobei seine Rede mit Hintergrundbildern wie einer Deutschlandkarte von 1939 und Angela Merkel zusammen mit Erika Steinbach untermalt wurde. Den Effekt den sich Kaczyński dadurch erhofft hatte, nämlich weitere Unterstützer für seine Haltung zum neuen EU Vertrag mit einem Widerrufsrecht für Polen zu finden, blieb derweil aus und es trat ein erdbebenartiger Gegeneffekt ein. Politiker aller Parteien, also auch seines eigenen Vereins, der "Recht und Gerechtigkeit" (PIS) kritisierten den Präsidenten hart für seine "unangebrachten"und "unangemessenen" antideutschen Äusserungen. Das Problem war dass Kaczyński u.a. einfach verschlafen hatte dass nicht nur die deutsche Bundeskanzlerin ungeheuer populär in Polen ist, sondern inzwischen auch fast 75% der Polen die Mitgliedschaft in der EU ohne "wenn und aber" unterstützen. Der Präsident trat dann am Mittwoch mit voller Wucht auf die Notbremse und behauptete alsdann dass die "Deutschland Bilder", vor allen Dingen jenes der Frau Merkel mit Erika Steinbach, ohne sein Wissen in den (fatalen) Fernsehauftritt eingespielt worden seien. Am Donnerstag bot im Zusammenhang mit der Verantwortlichkeit für den peinlichen TV Spot Kaczyńskis Minister in seiner Kanzlei Michal Kamiński mit Tränen in den Augen seinen Rücktritt an, doch dies lehnte der Präsident inzwischen ab.
Angela Merkel will Lech Kaczynski nicht treffen
Treffen Merkel Kaczynski Ukraine in NatoNach Informationen der seriösen polnischen Tageszeitung "Gazeta Wyborcza" hat der polnische Präsident Lech Kaczyński, der sich mit der deutschen Bundeskanzlerin in der aktuellen Angelegenheit "Offene Tür für Ukraine zur Nato" treffen wollte, von Frau Merkel wohl einen Korb bekommen. So zumindest vermutet man nachdem das polnische Aussenministerium keinen Termin für ein solches Treffen zwischen Merkel und Kaczyński arrangieren konnte. Eine Anfrage an die Kanzlei von Präsident Kaczynski ergab nichts, aber auch kein Dementi, sodas davon auszugehen ist dass "Merkels Korb" nun auf dem Präsidentenschreibtisch steht. Aus deutschen Quellen war derweil zu hören dass man die Vermittlung Polens nicht brauche, da Merkel bereits am 15. März mit der ukrainischen Regierungschefin Julia Tymoszenko ausgiebig das Thema "Nato" besprochen habe. Polnische Medien vermuten mit Recht dass die Kanzlerin beleidigt ist und keine Lust hat nochmals jenen Kaczynski zu treffen, der erst vor wenigen Tagen wieder die Deutschen angriff und mit gruseligen Gesten vor 8 Millionen Fernsehzuschauern die Deutschlandkarte von 1939 ausgerollt hatte. Mitte März wollte Lech Kaczynski schon einmal vermitteln und lud Nato Chef Jaap de Hoop Scheffer und den ukrainischen Präsidenten Viktor Juszczenko zu einem "Dreiergipfel" ein, doch zuletzt blieb nur einer, da der Eine zu früh abreiste und der Andere zu spät ankam. Einem Donald Tusk wären diese Blamagen sicherlich erspart geblieben.
Weltfrauentag: Polnischer Priester demütigt mißbrauchte Frauen
Missbrauch Vergewaltigung FrauenMan hat in den letzten Jahren nicht unbedingt sehr viel Postives über die polnische, katholische Kirche gehört, wobei die Zusammenarbeit von Mitgliedern des Klerus mit dem kommunistischen Geheimdienst und diverse, unglaubliche Stellungnahmen zum jüdischen Volk und dem Schweigen der Kirche während und nach dem Holocaust nur die Spitze des Eisberges bildeten. Doch was sich jetzt in der Kathedralenkirche der masurischen Metropole Allenstein (Olsztyn) abspielte, liest sich wie eine Szene aus einem Buch über Hexenverbrennungen. Pfarrer Andrzej Lesiński hielt einen Gottesdienst für den Präsidenten der Stadt Czesław Małkowski ab, weil dieser wegen Vergewaltigung einer schwangeren Beamtin und anderen sexuellen Übergriffen verhaftet worden war. Ein klerischer Fußtritt gegen Frauen und eine Wonne für das vermeintliche Sexmonster Małkowski, der seine Stellung als Oberbürgermeister dazu ausgenutzt haben soll, sich sexuelle Befriedigung auf Kosten von weiblichen Untergebenen verschafft zu haben. An diesem Gottesdienst nahmen in erster Linie örtliche Politiker und Vertreter der umliegenden Gemeinden mit ihren Familien teil. Die Messe fand bereits am vergangenen Wochendende statt, doch die Worte aus der Predigt von Pfarrer Lesiński zugunsten des dringend verdächtigten Präsidenten kamen erst jetzt in die Presse, da Pfarrer Lesiński einen Gottesdienst am 8. März dem Welt-Frauentag für mißbrauchte Frauen abgelehnt hatte und einige Frauen sich mit ihrem Anliegen an die Presse gewandt hatten. Kommentar des schlimmen Geistlichen: "Eine Gruppe von Bürgern hatte mich dazu angehalten für Małkowski zu beten". "Das war eine unnötige Demonstration der Solidarität mit dem Präsidenten" - verharmlost der Ratsvorsitzende von Allenstein Zbigniew Dąbkowski diese abartige Handlung.
Ein polnischer Bauarbeiter der mit Renovierungsarbeiten an einem Krankenhaus in London betraut war, ist von Mitarbeitern einer Wachfirma beim Masturbieren mittels eines Staubsaugers ertappt worden - meldet das größte polnische Internetportal auf den britischen Inseln "Goniec.com". "Wir hätten diese schmutzige Sache niemals veröffentlicht, wenn unser Landsmann nicht seine Tat mit mit einem skandalösen Vergleich zu verharmlosen versuchte" - schreibt die Internet Zeitung. Der Pole hatte nämlich gegenüber dem Sicherheitsdienst der Klinik behauptet, dass seine Staubsaugerbefriedigung in seiner Heimat gang und gäbe wäre. Die Security hatte den Mann nackt und auf dem Boden knieend in eindeutiger Position mit einem "Henry Hoover", das ist der beliebte britische runde Staubsauger mit dem aufgeklebten Lächeln und Augen wo sich mittendrin das Rohr befindet, entdeckt und ihn festgenommen. Gegenüber seinem Chef hatte der "Hoover Masturbant" später behauptet dass er nur dabei war seine Unterwäsche mit dem Staubsauger zu reinigen was in seiner Heimat völlig normal sei. Doch seine Chefs schenkten ihm keinen Glauben und erklärten dass sein Verhalten in ihrer Firma nicht zulässig sei, obwohl er ihnen viel Stoff zum Lachen beschert habe. Polnische Tageszeitungen schreiben am Mittwoch zu diesem Vorfall, dass mal wieder die ganze Nation sich für einen einzigen Idioten schämen muss.
Es gibt kein größeres Problem für das EU Mitglied Polen wie die das Land beherrschende und allgegenwärtige Korruption, darunter leiden auch schon seit Ende der 80er Jahre die westeuropäischen Nachbarn, allen voran die Bundesrepublik Deutschland. Man erinnere sich nur an die Presseberichte von gewaltsamen Durchbrüchen der Gangster aus Osteuropa mit ihren gestohlen Fahrzeugen nach Polen und kann einfach schlussfolgern, dass solche Aktionen auf der polnischen Seite teilweise mit Wohlwollen gesehen wurden, was die Straftäter durchaus wussten, sonst hätten sie diese Aktionen nie gewagt. Wie wir heute wissen waren nicht einmal große Scheine notwendig um Grenzwächter und Zöllner diese Vorfälle einfach übersehen zu lassen. Die Masse machte es und so manch ein Beamter an der deutsch-polnischen oder polnisch-ukrainischen Grenze hat es in den letzten Jahren zu einem kleinen Vermögen gebracht. Heutzutage, nach Beitritt Polens zum Schengenraum, sind die meisten Verschleierungs- und Gewaltaktionen an den Grenzen nicht mehr notwendig, man fährt halt einfach rüber und wenn man Pech hat wird man dort gleich von polnischen Grenzschützern empfangen. Doch hier scheint es wiederum nur eine Frage des Preises zu sein, ob man Ware und Freiheit verliert, oder mit guten Wünschen weiterfahren darf, was neueste spektakuläre Verhaftungen und Korruptionsprozesse gerade aus dem Grenzbereich beweisen. Der Schaden in den alten EU Ländern, angerichtet durch osteuropäische Diebe und Räuber, geht jährlich in die Milliarden. Verlierer und Opfer sind wieder einmal die Bürger Deutschlands, Österreichs usw. denen nicht nur die Versicherungen die Prämien erhöhen, sondern vom Staat auch noch Milliarden Steuern zur Verbrechensbekämpfung abgenommen werden.
Veröffentlicht im Mai in "Aktuelles" und "Schlagzeilen" (Polnische Medien)