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Springer Presse und IPN greifen "Spiegel" an

 

Warschau - Das deutsche Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" wird heftig wegen eines Artikels aus den vergangenen Tage mit dem Titel "Handlanger des Holocaust" vom Nationalen Institut der Erinnerung (IPN) und einigen, meist zum Axel Springer Verlag gehörenden Zeitungen kritisiert.

Grund dieses Angriffes: Der Spiegel hatte sich in seinem Artikel erlaubt neben Rumänen, Ukrainern, Franzosen und Holländern auch polnische Bauern als Helfer des Holocaustes zu nennen. Die Headlines in den betreffenden polnischen Tageszeitungen gehen nach "Springer" Manier voll aufs Ganze also gegen das deutsche Volk insgesamt: "Deutschland auf der Suche nach Teilhabern am Holocaust", oder wie "Dziennik" meldet: "Polen haben Schuld am Holocaust".

Der Berater des IPN Präsidenten, Historiker Jan Żaryn, suggerierte im Zusammenhang mit dem "Spiegel" Artikel dann auch maßlos, dass die Deutschen alsbald auch die Juden bitten werden, dass sie sich bei ihnen für den Holocaust entschuldigen.

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