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Über deutsche Geschichte

 

Neben dem aus Polen stammenden Dr. Musial war es der ungarische Geschichtswissenschaftler Dr. Krisztian Ungvary, der 1999 entscheidend zum Abbruch der ersten Anti-Wehrmacht-Schau des Hamburger "Instituts für Sozialforschung" (Reemtsma) beitrug. Er hatte schwerwiegende Bild-Manipulationen zu lasten der Wehrmacht in der Wanderausstellung nachgewiesen und darüber hinaus 90 Prozent der präsentierten Fotos für absolut beweisuntauglich erklärt, was Verbrechensvorwürfe gegen deutsche Soldaten des Zweiten Weltkrieges betrifft. Ungvary erklärte: "1996 stieß ich zum ersten Mal auf die Ungereimtheiten: Falsche Fotos, falsche Zuordnung. Ich dachte mir aber, das sei eine Angelegenheit der deutschen Historiker, da misch´ ich mich nicht ein. Aber dann fand ich in der Presse zahlreiche unkritische Kommentare. Das wollte ich nicht so stehen lassen." Ebenfalls 1999 kam auf Deutsch Ungvarys Werk Die Schlacht um Budapest 1944/1945. Stalingrad an der Donau heraus, wofür der Geschichtswissenschaftler von der Ungarischen Akademie der Wissenschaften als "Militärhistoriker des Jahres" ausgezeichnet wurde. Das Buch schildert den 102-Tage-Kampf des belagerten Budapest, wo Ungarn und Deutsche als Waffenbrüder standen, gegen die Rote Armee. Die ungarische Hauptstadt musste nach dem Einzug der Sowjets eine Orgie des Terrors über sich ergeben lassen.

Mit Büchern wie "Die Wehrmacht-Untersuchungsstelle - Unveröffentlichte Akten über alliierte Völkerrechtsverletzungen im Zweiten Weltkrieg" (1979) oder "Anmerkungen zur Vertreibung der Deutschen aus dem Osten" (1986) ist der US-amerikanische Historiker und Völkerrechtler Professor Dr. Alfred M. de Zayas im Sinne einer Gerechtigkeit auch für die Besiegten des Zeiten Weltkrieges hervorgetreten.

2001 veröfentlichte er das gegen Vertreibungsverbrechen gerichtete Buch Heimatrecht ist Menschenrecht und 2002 brachte er mit dem deutschen Geschichtswissenschaftler Pro. Dr. Franz W. Seidler den Sammelband Kriegsverbrechen in Europa und in Nahen Osten im 20. Jahrhundert heraus.

Enthalten ist auch ein Kommentar zum Kriegsvölkerrecht von Prof. Dr. Armin Steinkamm. Das Zayas/Seidler Werk bringt 140 Fallbeispiele für Kriegsverbrechen, erläutert von 52 Experten. Dabei geht es nicht zuletzt im die Weltkriegen und das Beleuchten von Untaten der alliierten Siegermächte, die meist vertuscht bzw. verschwiegen werden.

Der japanische Unternehmer und Zeitgeschichtler Dr. Shigetoshi Wakaki, Verfasser des Buches Hiroschima - die Maximierung eines Massenmordes 1992 über das amerikanische Nuklearverbrechen an Zivilpersonen zu Ende des Zweiten Weltkrieges, ist Herausgeber des 1996 erschienen Druckwerkes Terror-Tribunal. Die Nürnberger "Rechtssprechung" des Siegermächte 1945/46.Hier werden weithin unbekannte Hintergründe der alliierten Prozesse gegen die Besiegten in der Nachkriegszeit aufgedeckt. Zu den Siegesmethoden gehörte das fabrikmäßige Fälschen von Dokumenten und die Anwendung von Foltern in Abertausenden Fällen, um Aussagen zu lasten der Unterlegenen zu erpressen. Der Hauptteil von Terror-Tribunal bildet die (erstmalige) deutsche Übersetzung des von Dr. h. Keith Thompson jr. und Prof. Henry Strutz 1976 in New York herausgegebene, 1983 in amerikanischer Neuauflage veröffentlichten Buches "Doenitz at Nuremberg. A Re-Appraisal" Hunderte Berühmtheiten aus der Welt wenden sich in ihren eigens für diese Dokumentation abgegebenenn Stellungnahmen gegen die antideutsche Siegerjustiz und speziell gegen die Verurteilung des Oberbefehshaber der deutschen Kriegsmarine und letzten Reischspräsidenten Karl Dönitz beim Nürnberger Prozess 1946.

 



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