Wydanie/Ausgabe 145/20.08.2026

Der Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen ist ein bundesweit anerkanntes Format, das zentrale Akteurinnen und Akteure aus Politik, Ehrenamt und Zivilgesellschaft zusammenbringt. Auch in diesem Jahr fand der Empfang in der Katholische Akademie in Berlin statt. Ich habe mich sehr gefreut, dort zahlreiche Partner und Freunde zu treffen, mit denen wir gemeinsam Verantwortung für unsere Zielgruppen übernehmen.

Mein besonderer Dank gilt dem BdV und seinem Präsidenten Stephan Mayer. In seiner Rede hat er die aktuellen Herausforderungen klar benannt und den politischen Handlungsbedarf deutlich gemacht.
Wir sprechen von über 14 Millionen Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg und nach dem Zerfall der Sowjetunion nach Deutschland gekommen sind. Sie sind ein fester Teil unserer Gesellschaft – und zugleich Brückenbauer für Frieden und Zusammenarbeit in Europa.
Der Bund der Vertriebenen leistet auch in Berlin eine wichtige Arbeit, insbesondere im Rahmen der Förderung nach § 7 und § 96 BVFG. Diese Arbeit stärkt Begegnung, Kultur, soziale Unterstützung und Erinnerungskultur – und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Ich danke dem Innenminister der Bundesrepublik Deutschland Herrn Alexander Dobrindt für seine klare Unterstützung und die wichtige Rede. Gleichzeitig bleibt politischer Handlungsbedarf, etwa bei der Rentenbenachteiligung und beim Familiennachzug.
In diesem Jahr begehen wir gemeinsam das Gedenken an den 80. Jahrestag der Vertreibung sowie den 85. Jahrestag der Deportation der Deutschen aus Russland in der ehemaligen Sowjetunion. Diese historischen Erfahrungen sind Mahnung und Auftrag zugleich.
Ich freue mich besonders auf die Zusammenarbeit bei den Kultur- und Erinnerungstagen 2026 sowie darauf, dass Steffen Meier bei der zentralen Gedenkveranstaltung am 28. August im Roten Rathaus sprechen wird.
Vielen Dank für die Einladung und den wichtigen Austausch – wir gehen diesen Weg gemeinsam weiter. 💪